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Insolvenz

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InsolvenzDie Insolvenz, auch bekannt als Konkurs, bezeichnet die Zahlungsunfähigkeit eines Schuldners. Mittel- und langfristig ist der Schuldner nicht mehr in der Lage, den Zahlungsverpflichtungen gegenüber seinen Gläubigern nachzukommen. Der Ablauf und die Folgen werden von der deutschen Insolvenzordnung geregelt.

Gründe für eine Insolvenz

Nach dem deutschen Insolvenzrecht darf ein Schuldner aus drei Gründen insolvent gehen: Nach § 17 InsO meldet ein Schuldner Insolvenz, wenn er eine akute Zahlungsunfähigkeit aufweist. Die fälligen Schulden oder Zinsen kann der Schuldner nicht begleichen. Nach § 18 InsO darf der Schuldner auch dann Konkurs melden, wenn eine Zahlungsunfähigkeit droht. Mit der Beantragung der Insolvenz muss der Schuldner nachweisen, dass er nicht in der Lage sein wird, seine Schulden bei Fälligkeit zu zurückzuzahlen. Zuletzt deckt § 19 InsO den Fall der Überschuldung. Der Schuldner gilt als überschuldet, wenn dessen Schulden sein gesamtes Vermögen übersteigen. Der Schuldner kann eine Insolvenz erklären, wenn mindestens einer der drei Gründe zutrifft. Bei Unternehmen gilt eine Besonderheit: sollte auf eine Insolvenzerklärung verzichtet werden oder tritt sie zu spät ein, droht den Verantwortlichen nach § 15a InsO eine Anklage wegen Insolvenzverschleppung. Diese ist mit einer Haftstrafe von bis zu drei Jahren strafbar.

Allgemeines zur Insolvenzordnung

Die Insolvenzordnung regelt alle Bestimmungen für das Insolvenzverfahren einschließlich der Zwangsvollstreckung. Unter anderem beschreibt sie die Richtlinien zu den Eröffnungsvoraussetzungen und zur Bestimmung der Insolvenzmasse. Ein Abschnitt zur Insolvenzanfechtung behandelt die Grundsätze und Möglichkeiten einer Anfechtung. Darüber hinaus klärt sie die Vorgaben zur Aufstellung, Gliederung und zur Bildung eines Insolvenzplans. Abschließend wird die Restschuldbefreiung ausgeführt. Nach Insolvenzordnung bestehen seit 1999 zwei Verfahren der Insolvenz. Erstere ist die Regelinsolvenz. Sie betrifft Unternehmen mit einer laufenden Verbindlichkeit gegenüber Arbeitnehmern, etwa Gehältern. Die zweite Art bildet die Verbraucherinsolvenz. Sie wird auch als Privatinsolvenz bezeichnet und kann nur von Privatpersonen beantragt werden.

Ablauf der Insolvenz

Der Ablauf der Insolvenz unterteilt sich in vier Phasen. Die erste Stufe umfasst die Einleitung. Dazu wird ein Antrag auf Eröffnung beim Insolvenzgericht eingereicht, bei Unternehmen ist eine außergerichtliche Schuldenbereinigung nicht verpflichtend. Übrigens sieht die Insolvenzordnung bei Unternehmen vor, dass sie ihre Arbeit weiter fortsetzen dürfen. So steigt die Wahrscheinlichkeit, der Forderung der Gläubiger zumindest in Teilen nachgehen zu können. In der zweiten Phase wird das Verfahren durchgeführt. Dazu werden der Schuldenstand und die Zahlungsfähigkeit des Schuldners geprüft. Anschließend muss das pfändbare Vermögen zur Verfügung gestellt werden. Die dritte Phase hebt das Verfahren auf. Nach der Vermögensverteilung hebt das Insolvenzgericht die Insolvenz auf, bei der Regelinsolvenz wird auch das Unternehmen aufgelöst. Während der vierten Phase, der Wohlverhaltensperiode, können natürliche Personen eine Restschuldbefreiung beantragen.

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